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In den 70er Jahren sollte auf dem Muna-Gelände ein Truppenübungsplatz errichtet werden. Damals bildete sich das Reichswaldbündnis. Innerhalb kürzester Zeit kamen 60.000 Unterschriften gegen dieses Vorhaben zusammen. Mit Erfolg. Der Truppenübungsplatz konnte verhindert werden. Anschließend wurde im bayerischen Landtag ein Antrag angenommen, den Reichswald in seiner gesamten Fläche als Wald zu erhalten. Im Bayerischen Waldgesetz schließlich wurde Mitte der 70er Jahre der Reichswald als Bannwald ausgewiesen. Damit sollte die Walderhaltung Vorrang vor allen anderen Eingriffen haben.

 

Darüber hinaus wurde in den 90er Jahren von den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union die sog. FFH-Richtlinie und Vogelschutzrichtlinie auf den Weg gebracht. Die Mitgliedstaaten sollten Gebiete bennennen (sog. Natura 2000-Gebiete), die besonders geschützt werden sollten, um die biologische Vielfalt von Arten und Lebensräumen zu erhalten. Der Reichswald wurde als ein solches Natura 2000-Gebiet und Vogelschutzgebiet ausgewiesen.

 

Durch die obenstehenden Maßnahmen, Gesetze und Richtlinien sollte der Reichswald besonders geschützt werden. Dieses Ziel wird immer mehr unterlaufen. Allein um das Gebiet Moosbach wird der Reichswald derzeit aufgrund folgender Projekte gefährdet:

 

1. Bau einer PWC-Anlage (Parkplatz für insgesamt 48 PKW, 72 LKWs, 8 Busse und 4 Stellplätze für PKW mit Anhänger mit WC) zwischen Moosbach und Birnthon

2. Teilweiser Neubau der Staatstraße zwischen Feucht und Winkelhaid

3. Massiver Eingriff durch Harvester

 

Wir als Bürgerinitiative möchten den Bau der PWC-Anlage verhindern. Darüber hinaus möchten wir erreichen, dass der erforderliche Ausbau der Staatsstraße so umweltschonend wie möglich gestaltet wird.

 

 

 

 

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